Ein Tag mit dem Kreisbrandmeister

Guido Plischek, der seit rund einem Jahr das Amt des Kreisbrandmeisters inne hat, lud am vergangenen Dienstag 3 Jugendliche zu sich ein, um ihnen seine Arbeit, Tätigkeiten und seinen Tagesablauf näher zu bringen. Was die Jugendliche zusammen mit dem Kreisbrandmeister erlebt haben erzählen sie uns in Ihrem Bericht.
Der Tag beginnt um 9:00 Uhr. Wir werden von Herr Plischek abgeholt. Er erzählt uns von seinem Aufgabenfeld und seinen Erfahrungen auf der Fahrt ins Büro. Uns geht durch den Kopf was heute alles an Einsätzen dazwischen kommt nachdem uns Herr Plischek den geplanten Tagesablauf erklärt hat. Im Landratsamt treffen wir kurz vor dem ersten Termin ein. Herr Plischek erklärt uns, dass egal wie knapp es zeitlich wird, schafft er es immer wieder die Termine einzuhalten. Im Büro stapeln sich Berge an Ordner und Akten. Pünktlich um 10:00 Uhr beginnt die Nachbesprechung mit THW-Führungskräfte zu einer Katastrophenschutzübung, der wir gespannt folgen. Kurz vor Ende der Besprechung wird das Gespräch durch eine Alarmierung unterbrochen. Herr Plischek beendet die Besprechung mit dem Satz : „ Wir gehen!“ Auf dem Weg zum Einsatzwagen gehen uns Tausende von Gedanken durch den Kopf: Wo fahren wir hin?, Was ist passiert?. Auf der Einsatzfahrt nach Rutesheim erkennen wir, dass unser KBM einen heißen Reifen fährt. Kurz vor Rutesheim bekommen wir über Funk die Meldung, dass der Brand gelöscht wurde daraufhin brechen wir die Einsatzfahrt ab. Auf der Rückfahrt nach Böblingen stellen wir einstimmig fest, dass sich die Einsatzfahrt gelohnt hat obwohl wir nicht bei einem Einsatz des KBMs dabei waren. In Böblingen angekommen besichtigen wir drei Jungs den Elw2 und die Leitstelle. Wir sind erstaunt wie viel Technik in diesem Auto versteckt ist. Das Image des Elw2 als fahrende Telefonzelle unterwegs zu sein, ist eindeutig falsch. Dieses Auto bietet die Möglichkeit mitten in der Wildnis eine mobile Einsatzleitstelle zu stellen. Nachdem wir die unglaublichen Möglichkeiten des Elw2 kennengelernt haben, durften wir die Leitstelle ausgiebig kennenlernen. Auch hier kamen wir aus dem Staunen kaum heraus. Die Möglichkeiten der Alarmierung und der Zugriff auf die Stati der Feuerwehrfahrzeuge im Landkreis sind sehr groß. Die umfangreiche Technik auf der Leitstelle ist unglaublich vielseitig. Nachdem wir uns für den Besuch auf der Leitstelle bedankt hatten, machten wir uns auf den Weg zum Mittagessen. Während des Mittagessens durften wir den Herrn Landrat kennenlernen und erfuhren noch von den Aufgaben und den Möglichkeiten des KBMs. Um 13:30 Uhr konnten wir dann wieder pünktlich zum nächsten Termin nach Leonberg aufbrechen. In Leonberg besichtigten wir den Fuhrpark der Feuerwehr Leonberg. Hierbei wurden wir unterbrochen als plötzlich ein Alarm eintraf. Wir gingen also mit dem Kommandant der Feuerwehr Leonberg Herr Widmaier auf Einsatz. Zurück in Leonberg besichtigten wir die Atemschutzstrecke. Bei einer kalten Cola folgten wir einem Gespräch zwischen Herrn Plischek und Herr Widmayer über die Atemschutzstrecke. Anschließend fuhren wir wieder nach Böblingen ins Büro, um noch einige wichtige Sachen zu erledigen. Endlich geht ein langer Arbeitstag zu ende. Auf dem Heimweg erzählte uns Herr Plischek über seine früheren Tätigkeiten bei der Berliner Feuerwehr. Zu Hause bei Herr Plischek aßen wir Pizza zu Abend. Nachdem wir gegessen hatten, machten wir uns auf zum Karatetraining. Nach dem interessanten und anstrengenden Training wurden wir von Herr Plischek nach Hause gefahren. Wir bedankten uns für den vielseitigen und aufregenden Tag, der uns allen sehr viel Spaß bereitet hat!
© Kreisjugendfeuerwehr Böblingen 2010